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Kapitel 31: Willst du das auch?

Bill kam ins Bad getapst und staunte Bauklötzchen. „Was ein geiles Bad!“, staunte er. „Ja, ja. Kommst du jetzt rein oder nicht?“, fragte ich ungeduldig. „Ja, ist ja gut. Hetz nicht so.“, sagte er und streifte sich die Klamotten ab. Dann stieg er zu mir in den Whirlpool. „Komm doch hier hin.“, forderte ich ihn auf, zu mir zu kommen, weil er am anderen Ende saß. Er lächelte und rutschte bis zu mir. Ich ließ ihn sich zwischen meine Beine setzen und er lehnte sich mit seinem Kopf an meine Brust.
Nach einiger Zeit war er eingeschlafen. Ich weckte ihn sacht und er rieb sich über die Augen. „Oh, bin ich eingeschlafen?“, fragte er leise. Ich nickte. „Ich hatte ja auch das weltbeste Kissen.“, sagte er grinsend und küsste mich mehrmals sacht, bis ich in an mir hielt, indem ich meine Hand auf seinen Hinterkopf legte und ihn zu mir drückte. Ganz langsam wurde der Kuss immer leidenschaftlicher. Bill tauchte unter und zog mich hinterher. Unter Wasser begann er wieder, mich zu küssen. Er strich mit seinen Händen über meinen Rücken und ich mit meinen über seinen. Ich jedoch ging mit der Zeit tiefer und meine Hände lagen jetzt auf seinem Hintern. Er zog mich mit hoch und wir tauchten auf. Bill hustete leicht. „Ah, nie wieder zu lange unter Wasser bleiben.“, keuchte er grinsend. Ich küsste ihn sacht. „Na, willst du jetzt deine kleine Praline vernaschen?“, fragte er und grinste keck. Er ging rückwärts zum anderen Rand des Whirlpools und grinste unentwegt. „Willst du das denn auch?“, fragte ich zurück. Er schmunzelte eine Weile. Dann tauchte er unter. Ich suchte das Wasser nach ihm ab. Nanu, wo war er denn jetzt hin?

Kapitel 32: Wollten wir nicht unsere Ruhe haben?

Ich tauchte hinter Tom auf und umarmte ihn von hinten. Er erschrak etwas. „Mein Gott, Bill! Erschreck mich doch nicht so!“, grinste er. Ich küsste ihn im Nacken und strich mit meinen Händen über seinen Bauch. Er drehte sich in der Umarmung um und küsste mich. Er drückte mich runter, sodass wir wieder saßen, und saß jetzt auf meinem Schoß. Jedoch drehte er uns irgendwie, dass schließlich ich auf seinem Schoß saß. Ich kicherte leicht und er küsste mich sacht. Im anderen Zimmer klingelte mein Handy. „Tom, mein Handy…“, wisperte ich. „Lass es doch klingeln.“, murmelte er und küsste mich weiter. „Und wenn es wichtig ist?“, fragte ich. „Mensch, Bill!“, maulte er und sah mich vorwurfsvoll an. „Wollten wir nicht unsere Ruhe haben?“, fragte er. Das Handy verstummte. „Ja, du hast Recht.“, sagte ich grinsend und er küsste mich wieder. Er fuhr langsam mit seinen Händen meinen Rücken hinab und ließ sie kurz bei meinem Hintern liegen. Dann wanderten sie nach vorne. Sie blieben kurz über meiner empfindlichsten Stelle liegen. Er blickte mir genau in die Augen und küsste mich zärtlich. Langsam schloss ich die Augen und ließ ihn einfach machen. Seine Hand glitt das letzte Stück runter und, als sie ihr Ziel berührte, stöhnte ich kurz in den Kuss hinein. Oh.mein.Gott! Ich schnappte nach Luft und Tom fuhr mit seiner Hand an meiner Erregung auf und ab. Nein, das war zu geil, um wahr zu sein! VIEL zu geil! Ich ließ meinen Kopf auf seine Schulter sinken und blieb dort mindestens 20 Minuten regungslos harren. Tom grinste jedes Mal, wenn ich kurz aufstöhnte. In mir war bereits solch eine Hitze aufgestiegen, dass selbst das, jetzt kalt gewordene, Wasser es nicht abkühlen konnte. Verdammt, was geschah hier mit mir? Ich zog meinen Kopf zurück und wir drehten uns wieder, unter einigen Verrenkungen, um, sodass wieder Tom auf meinem Schoß saß. Ich küsste ihn sacht und er erwiderte den Kuss leidenschaftlich. Sanft strich ihm mit meinen Händen über die Brust und dann über den Bauch. Zaghaft ging ich tiefer, aber Tom ergriff meine Hände und zog sie sofort zu seiner Erregung und legte sie dort ab. Ich zitterte leicht. Tom küsste mich sanft. „Hey, keine Angst. Das tut nicht weh.“, kicherte er und ich begann, meine Hände an seiner Erregung auf und ab zu bewegen. Er keuchte auf und versank in einem leidenschaftlichen Kuss mit mir. Als ich von seiner Erregung abließ, sah er mich mit einem feurigen Glänzen in den Augen an. Er legte die Beine über meine Schultern und drückte seinen Unterleib an meinen. Wenige Sekunden später dringe ich sanft und vorsichtig in ihn ein. Er keucht kurz vor Schmerz auf und wirft seinen Kopf leicht in den Nacken. Erst, als er wieder seinen Kopf hebt und mich küsst, bewege ich mich in ihm. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl. So habe ich mir mein erstes Mal nicht in meinen kühnsten Träumen vorgestellt. (das eine Mal mit Marco zählt nicht >< Tom stöhnt immer öfter und lauter, ebenso ich. Mit einem Mal spüre ich, wie ich mich in Tom ergieße und erschrecke ein wenig. Huch, was ist denn das? Tom kichert über meinen Gesichtsausdruck und küsst mich. „Süßer, das ist übrigens normal.“, lacht er. Noch einmal lege ich meine Hände um seine Erregung und reibe daran. Dann nehme ich sie in den Mund und sauge leicht daran. Wenige Minuten später kommt auch Tom zu seinem Höhepunkt und ergießt sich in meinem Mund. Ich lasse von ihm ab und gleite dann aus ihm heraus. „Das… war besser… als bei jedem Mädchen.“, keuchte Tom und sah mich lächelnd und schwer atmend an. Ich küsste ihn sacht und dann spülte ich mir leicht den Mund aus. Tom grinste. „Ups.“, kicherte er. „Ach, wenigstens tat’s mir nicht weh. Geht es?“, fragte ich und nahm ihn in den Arm. Er nickte. „Tat doch nur im ersten Moment weh. Sei nicht so ängstlich.“, sagte er und küsste mich.

Nach 2 Stunden stiegen wir endlich aus dem Whirlpool aus. Oh.mein.Gott! Ich hatte mein erstes Mal mit Tom in einem Whirlpool im Urlaub!! (^.^)

Kapitel 33: Weißt du jetzt die Antwort?

Ich lag, immer noch keuchend, mit Bill in meinen Armen, auf dem Bett im Schlafzimmer. Ach.du.heilige.Scheiße! Ich habe es mit Bill getan! Wir haben es getan! Und es hat mir verdammt gut gefallen! Verdammt noch mal! Jetzt hatte er sein erstes Mal mit mir gehabt, wenn man mal davon absieht, dass er von Marco vergewaltigt worden war… Aber ich denke, das tut jetzt auch nichts mehr zur Sache. Meiner Meinung nach, könnten wir es noch mal tun, aber Bill ist schon vor 5 Minuten erschöpft eingeschlafen und wecken möchte ich ihn jetzt nicht. Ich hauchte ihm einen sachten Kuss auf die Stirn und er schlug die Augen auf. „Hast du gar nicht geschlafen?“, fragte ich. „Nö.“, lächelte er und küsste mich sacht. „Weißt du jetzt die Antwort?“, fragte er leise. „Auf welche Frage?“, fragte ich verwirrt. „Denk doch mal nach…“, wisperte er. „Ach, die Frage… Ja, weiß ich.“, hauchte ich leise. „Und welche ist es?“, fragte er noch leiser. „Ja.“, hauchte ich noch leiser und küsste ihn. „Richtig.“, hauchte er und erwiderte den Kuss. Ich drehte ihn auf den Rücken und strich ihm über den Bauch. Er kicherte kurz. Der denkt jetzt auch sicher, ich wäre Sexsüchtig oder so, aber wo wir doch gerade so in einer passenden Position und so sind… Er spreizt seine Beine, wobei ich nicht wenig Hand angelegt habe( ^^’ ) und ich dringe sanft in ihn ein. Er keuchte kurz auf, brauchte aber nicht so lange, wie ich, damit, die Schmerzen zu verdrängen und ich beginne, mich in ihm zu bewegen. Das ist ein geiles Gefühl. Ich glaube, wir sollten jetzt jedes Mal beide einmal… Mein Gott, ich bin wirklich Sexsüchtig! x3

Kapitel 34: Sex, Sex, Sex

Seit 20 Minuten schläft Tom und ich liege in seinen Armen. Auf seinem Gesicht ist ein sanfter Gesichtsausdruck zu erkennen. Morgen würden wir nicht… oder etwa doch? Ich meine, dieser Junge denkt doch immer nur an das Eine. Da heißt es immer nur: Sex, Sex, Sex! Oh man! Was denke ich eigentlich schon wieder von ihm… Sanft küsse ich ihn auf die Stirn und winde mich vorsichtig aus seiner Umarmung. Er grummelt kurz, dreht sich auf die andere Seite und schläft weiter. Ich seufze leise und gehe dann auf den Balkon. Ich stütze mich mit den Armen auf dem Geländer ab und schaue auf das Meer. Es ist dunkelblau und nur ein weißer Kreis spiegelt den Mond wieder. Ich seufze erneut und steige dann die schmalen Stufen bis zu einem kleinen Stück Strand, unter dem Bungalow, hinab. Dort setze ich mich in den weichen Sand und ziehe meine Beine an. Nach weniger Zeit schlingen sich meine Arme um sie und mein Kopf bettet sich auf meinen Knien. Ich schaue weiter aufs Meer hinaus und dann sehe ich in den Himmel. Tausende und abertausende Sterne leuchten dort. Eine sanfte Brise weht mir ins Gesicht und wirbelt kurz meine Haare auf.
Nach schier endloser Zeit stehe ich auf. Ich stehe direkt vor dem Meer. Plötzlich schlossen sich zwei Arme um meinen Bauch und Tom legte seinen Kopf auf meiner Schulter ab. „Warum bist du nicht im Bett?“, fragte er leise und hauchte mir einen sanften Kuss auf den Hals kurz unter dem Ohr. „Ich konnte nicht schlafen…“, murmelte ich. Tom drückte mich enger an sich. „Kommst du mit?“, fragte ich. „Wohin?“, fragte er. „Schwimmen…“, sagte ich und er schüttelte kurz mit dem Kopf. „Wir sollten schlafen gehen…“, meinte er und gähnte. Er ließ mich los und wollte zurückgehen, aber ich streifte mir das Shirt aus und lief ins Wasser. Als ich tief genug war, tauchte ich unter.

Kapitel 35: Wo bist du?!

Ich hörte ein Platschen und drehte mich wieder um. Bill war verschwunden. Nur sein Shirt lag am Strand im Sand. Ich zog mir meins auch aus und watete ins Wasser. Als ich etwas weiter hinaus war, packte mich etwas an den Beinen und schubste mich. Ich flog vorn über ins Wasser und mit einem lauten Platsch landete ich darin. Ich tauchte prustend wieder auf. Bill stand tropfend und kichernd einige Meter weiter entfernt. „Na, warte!“, zischte ich grinsend und sprang auf, aber da schwamm er schon weiter hinaus. Er war nun schon sehr tief und ich bekam etwas Angst. „Bill! Komm zurück! Das ist zu gefährlich!“, rief ich, aber er hörte nicht auf mich und schwamm seine Runden. „Bill! Komm sofort zurü….!“, schrie ich, aber ich wurde plötzlich durch ein lautes Tuten unterbrochen. Hinter Bill tauchte ein großes Schiff auf. „Bill! Pass auf!“, schrie ich und er drehte sich langsam um. Als er das schiff ganz nah bei sich sah, sprang er zur Seite, aber ich konnte nichts mehr sehen, weil das grelle Licht der Scheinwerfer des Schiffes mich blendeten. Als das Schiff hielt, wurde das Licht gedrosselt. Ich sah mich um. „Bill? Wo bist du?! Bill! Antworte mir!“, schrie ich und suchte das Wasser nach ihm ab. „Hey! Junge! Seid ihr lebensmüde?!“, keifte ein Seemann mich an. „Wo ist eigentlich der andere?“, fragte er dann. Ich zuckte mit den Schultern und suchte weiter. Plötzlich glitzerte etwas im Wasser und ich holte tief Luft und tauchte unter. Ich tastete mit meinen Händen auf dem Boden rum und bekam etwas zu fassen. Prustend tauchte ich wieder auf und konnte endlich besehen, was ich da in den Fingern hatte. Nein! Das durfte nicht sein! Das war nicht wahr! Ich schloss meine Hand und drückte sie feste zu. Nein! Das darf einfach nicht wahr sein!

Kapitel 36: Wer war ich eigentlich?

Das Schiff hatte ich nicht kommen hören. Verdammt! Ich sprang zur Seite, aber eines meiner Beine wurde erwischt. Nun schmerzte es. Ich wurde von einer Welle weggespült und verlor das Bewusstsein.

Als ich wieder zu mir kam, lag ich im Sand an einem Strand. Eine Menge Leute hatten sich um mich gescharrt. Wo war ich? Ein Mädchen trat auf mich zu. „Hallo? Wer bist du?“, fragte sie. „Ich… ich bin…“, stammelte ich. Ja, wer war ich eigentlich? Mein Bein begann höllisch zu schmerzen und als ich es ansah, sah ich sofort wieder weg. Eine tiefe Fleischwunde prangte daran. Aua! „Weißt du nicht mehr, wie du heißt?“, fragte sie. Ich nickte schüchtern. Sie half mir hoch und ich wurde von ein paar kräftigen Männern auf eine Trage gelegt. Die Bewohner dieser Insel, es schien mir, als wäre es eine, trugen nur leichte Kleidung und die Häuser waren keine Häuser, es waren Hütten aus Holz und Palmenblättern. Schien ziemlich unzivilisiert hier zu sein. Ich wurde in eine Hütte getragen und abgelegt. Das Mädchen sprach mit dem  Mann, der in der Hütte stand. „Er hat eine böse Wunde am rechten Bein und hat sein Gedächtnis verloren.“, erklärte sie. „Oh, ich gucke mir sein Bein an, aber mit dem Gedächtnis kann ich nichts groß tun. Das muss von selber kommen.“, meinte der Mann. Schien so was wie der Medizinmann zu sein. Das Mädchen kam zu mir und kniete sich neben mich. „Ich glaube, das wird jetzt schmerzen.“, meinte sie und drückte meine Hand, während der Medizinmann mein Bein mit einer Salbe einschmierte. Sie hatte Recht. Es brannte höllisch! Ich drückte ihre Hand auch und kniff die Augen zusammen. Als er dann fertig war, band er das Bein in ein Stück Stoff und reichte mir Holzkrücken. Ich richtete mich vorsichtig auf und stützte mich auf den Krücken ab. Dann humpelte ich, mit dem Mädchen neben mir, in ein Hinterzimmer. Der Mann kam hinterher. „Also, wenn du dich nicht erinnern kannst, wirst du halt von einer Familie adoptiert…“, meinte er. Plötzlich hörten wir jemanden aus dem vorherigen Raum schreien. „Ketai! Komm schnell!“, rief eine Männerstimme. Der Mann ging schnell hin. „Das war der Häuptling. Er und sein Sohn Minami waren auf einer Jagd.“, meinte das Mädchen. Ich nickte kurz. Der Mann kam zurück und sprach kurz mit dem Mädchen. Dann verschwanden sie wieder.

Kapitel 37: Verzweifelt

Refrain:
Und ich bin verzweifelt (bin verzweifelt)
Und ich weiß auch nicht weiter(und ich weiss auch nicht weiter)
Und ich frag mich ständig(frag mich ständig)
Sind wir geboren für Klang und Melodie
(Warum bin ich verzweifelt)
Warum bist du verzweifelt
(Warum weiß ich nicht weiter)
Und wieso weißt du nicht weiter
(Warum kenn ich den Weg nicht)
Den Weg nicht, siehst das Licht nicht
Keine Richtung, sag mir wer führt uns ans Ziel

Ich schau in den Himmel und frage mich oft
ob Gott mir helfen kann auf meinem Weg durch Panik und Zoff
Wie Muhammad Ali beim Boxen Will ich mehr als nur ne Nummer sein,
mehr als nur ein Gegner mehr als nur ein Junge der reimt
Ich will fremde Herzen erreichen, will breite Massen bewegen
Will denjenigen denen etwas fehlt, etwas von mir geben
Will das Menschen über meine Musik reden und sie lieben
Will das jeder meine Songs kennt von Norden bis in Süden
Doch schau ich in den Spiegel, seh’ ich nur n blasses Gesicht
von 'nem Typen, der nicht weiß, ob das, was er macht, richtig ist
Weil ihn ständig der Hass zerfrisst und die Lasst zerbricht
Faltet er die Hände kniet sich hin und sucht das Licht
Spricht Gebete, die er selbst erfunden und geschrieben hat
aus Verzweiflung und Angst in die ihn diese fiese Welt getrieben hat
Der Schicksalsschlag war hart und kam mit 20 Jahren
Er wollt 'nen Major Deal, doch war's ein Kind was er bekam
Weil seine Gedanken ihn quälen, lässt er jetzt alles raus
Stellt sich ein tragisches Ende vor und malt es sich so aus
haut seine Faust in den Spiegel und hebt 'ne Scherbe auf
Guckt nach oben, schließt die Augen und holt aus ...

Tu's nicht, du hast noch soviel vor
lass dich nicht hängen lass dich nicht hängen
Denn irgendwann da kommt die Zeit wo du dann weißt
du bist bereit für den harten Kampf. der dich nächtelang aufhält
Denn du schielst nicht aufs Geld, du willst was erzählen
so lass dich nicht von Verzweiflung quälen ...

Refrain:
Und ich bin verzweifelt (bin verzweifelt)
Und ich weiß auch nicht weiter(und ich weiß auch nicht weiter)
Und ich frag mich ständig(frag mich ständig)
Sind wir geboren für Klang und Melodie
(Warum bin ich verzweifelt)
Warum bist du verzweifelt
(Warum weiß ich nicht weiter)
Und wieso weißt du nicht weiter
(Warum kenn ich den Weg nicht)
Den Weg nicht, siehst das Licht nicht
Keine Richtung, sag mir wer führt uns ans Ziel

Das Szenario im Zimmer nur beleuchtet mit Kerzen
Gewohntes Bild, fast wie immer 'n Typ alleine mit seinen Schmerzen
Zum Scherzen ist ihm nicht zu Mute auch wenn er oft lacht
hat ihm gute Laune, Freundlichkeit bis heut nicht viel gebracht
Er jagte großen Träumen hinterher, die bis heute bestehen
man sollte ihn auf großen Bühnen sehen, wollte Videos drehen
leider vergaß er Menschen um ihn rum, die ihn liebten wie er war
als einfachen und glücklichen Typ, der lacht und nicht als Star
Jetzt ist es 10 Jahre her, Wendepunkt in der Karriere
Verzweiflung pur im Kopf und im Herz gähnende Leere
In Gedanken die Barriere „Mach ich weiter, schmeiß ich's hin?“
Gib meinem Leben damit noch ne Chance und 'nen neuen Sinn
Deshalb wünscht er sich manchmal in der Zeit zurück zu fahren
an den Anfang, er als Baby in den Armen von seiner Mum
Er hätte viel anders getan, hätte er gewusst, dass sein Traum floppt
doch dann wär er nicht der Typ, der heute diese Reime droppt
Weil seine Gedanken ihn quälen, lässt er jetzt alles raus
stellt sich ein tragisches Ende vor und malt es sich so aus
als während leise noch mal im Radio sein Lieblingslied erklingt
er seine letzte Kippe raucht, das Fenster aufmacht und springt

tu's nicht,
wisch dir die Tränen aus dein Gesicht
Ich weiß doch selbst, wie schwer es ist
Doch Gott hat dir das Licht geschenkt
Damit du deinen Weg erkennst
So nimm es jetzt in deine Hand
Und gib nicht auf, verfolg den Drang
Denn irgendwann bist du der Mann
Der seinem Kind sagt, was es kann

Refrain:
Und ich bin verzweifelt (bin verzweifelt)
Und ich weiß auch nicht weiter(und ich weiss auch nicht weiter)
Und ich frag mich ständig(frag mich ständig)
Sind wir geboren für Klang und Melodie
(Warum bin ich verzweifelt)
Warum bist du verzweifelt
(Warum weiß ich nicht weiter)
Und wieso weißt du nicht weiter
(Warum kenn ich den Weg nicht)
Den Weg nicht, siehst das Licht nicht
Keine Richtung, sag mir wer führt uns ans Ziel

Dieses Lied hörte ich mir immer wieder an und weinte. Ich saß in dem Bungalow in einer Ecke zusammen gekauert auf dem Boden. Neben ihm lag eine Glasscherbe seiner letzten Bierflasche und an ihr klebte rotes Blut. Die Kippen waren aufgeraucht und das Fenster stand weit auf, jedoch hatte ich es nicht fertig gebracht, zu springen. Mein Unterarm war blutverschmiert, jedoch hatte ich nicht tief genug geschnitten, weil ich es nicht fertig brachte. Ich schniefte und setzte die Bierflasche an und trank. Das war bereits die 4.. Mein Gott, Bill. Wieso lässt du mich jetzt alleine? Wir wollten einen schönen Urlaub haben und jetzt bist du fort. Komm wieder zurück! Ich öffnete meine Hand und blickte auf seine Kette. Das Silber glitzerte im Mondlicht. Eine Träne tropfte auf die Kette. Ich schniefte. Nein! Bill! Ich vergrub schreiend mein Gesicht in meinen Knien. Ich schluchzte hemmungslos und schrie, so laut, wie ich konnte. Bill… Warum tust du mir das nur an?! Mein Handy blinkte auf. Ich griff schwach danach. „Mum“ verhieß die Aufschrift. Ich schluckte und nahm ab. „Hallo Tom! Sag mal, wie geht’s euch denn so? Was habt ihr schon so schönes gemacht? Erzähl mal!“, sagte sie fröhlich. Mir liefen weiter Tränen über die Wangen. „Tom?“, fragte sie nach einiger Zeit. „Was ist denn los?“, fragte sie. „Gib mir mal bitte Bill.“, meinte sie. Ich schluchzte auf und schmiss das Handy auf den Boden. Dabei ging es auf LAUT. „Tom? Wo ist Bill? Was ist passiert?“, fragte sie. „Tot…“, wimmerte ich. „Hinfort…“ … „Wird nie wiederkommen…!“, beendete ich.

Kapitel 38: …an eine Familie vermittelt…

Ich folgte dem Medizinmann und dem Mädchen und sah einen schwer verletzten Jungen auf der Trage liegen. Ein stattlicher Mann stand neben ihm und neben dem stand eine Frau. Der Medizinmann untersuchte den Jungen und sah dann zu dem Paar. Dann schüttelte er mit dem Kopf und die Frau brach in Tränen aus. Das Mädchen deckte den Jungen zu und weinte auch ein wenig. „Wer ist das?“, fragte plötzlich die Frau und deutete auf mich. Ich erschrak etwas. „Er ist heute Morgen am Strand gefunden worden und er hat sein Gedächtnis verloren.“, erklärte der Medizinmann. „Ich denke, dass er für einige Zeit an eine Familie vermittelt wird, die ihn aufnimmt, bis er sein Gedächtnis wieder hat.“, meinte er noch. Die Frau sah zu ihrem Mann. Sie tuschelten und dann nickte er. „Wir würden ihn aufnehmen.“, meinte er. „Er wird wie ein Sohn für uns sein.“, ergänzte er und die Frau brach wieder in Tränen aus. Das Mädchen kam zu mir. „Was ist passiert?“, fragte ich sie leise. „Der Sohn des Häuptlings und seiner Frau ist gestorben. Ein wildes Tier hatte ihn angefallen. Das sind die beiden übrigens. Häuptling Manoa und seine Frau Kira.“, sagte sie. Ich ging zu ihnen hin. Die Frau strich mir über die Wange. „Du bist ein hübscher Junge. Weißt du, wie alt du bist?“, fragte sie. Ich schüttelte mit dem Kopf. Sie sah ihren Mann an. „Er sieht ihm ein wenig ähnlich, meinst du nicht?“, fragte sie. Er nickte. „Wem sehe ich ähnlich?“, fragte ich. „Dem Gefangenen. Hier ist ein Junge umher geirrt und den haben ein paar Männer ergriffen. Er ist in dem Käfig nahe unserem Haus. Nun komm mit, mein Sohn.“, sagte sie und seufzte leise.

Als wir in der Hütte ankamen, kleidete die Frau mich aus und wieder an. Meine Haare wurden zu einem Zopf gebunden und dann sollte ich zu meinem „Vater“ gehen. „Also, du brauchst einen Namen.“, meinte er schmunzelnd und ich nickte leicht. „Wie wär’s mit Kay?“, fragte er. „Ich weiß nicht.“, meinte ich leise. „Ok, so können wir dich dann dem Volk vorzeigen. Als unseren Sohn Kay.“, meinte er. „Liebes, könntest du dem Gefangenen etwas zu essen bringen?“, meinte meine „Mutter“ an mich gewandt. Ich nickte und sie gab mir eine Schüssel mit einem weißen Brei. „Aber du solltest ihn füttern, sonst isst er’s nicht. Er scheint sehr depressiv.“, meinte sie. Wieder nickte ich und ging dann hinters Haus. In einem Käfig in der hintersten Ecke saß ein Junge und hatte seinen Kopf auf seine Knie gelegt. Ich schloss die Käfigtür auf und betrat ihn. Der Junge hob den Kopf. „Ich soll dir dein Essen bringen.“, sagte ich. Er nickte leicht und zeigte auf eine Stelle auf dem Boden. „Aber ich muss sicher gehen, dass du das isst.“, meinte ich und setzte mich vor ihn. „Ich esse aber nichts.“, murmelte er. „Ich will nicht mehr leben.“, sagte er. „Aber warum? Das Leben ist doch schön… Oder etwa nicht?“, meinte ich. „Ja, sicher. Was ist denn mit deinem Bein?“, fragte er. „Ach, weiß nicht.“, meinte ich und sank auf den Rücken. „Iss jetzt.“, meinte ich. „Und dabei kannst du mir ja erzählen, warum du nicht mehr leben willst.“, meinte ich. Er nickte fast unmerklich. Er nahm die Schüssel und probierte. Dann begann er zu erzählen.

„… Und dann bin ich halt in diesem Wald umher geirrt und wurde dann eingefangen und hier rein gesteckt. Ja, und dann kamst ja du.“, beendete er. Ich hatte aufmerksam zugehört und war geschockt. „Oh, das tut mir alles so leid! Wenn mir so etwas passiert wäre, wäre ich sicher daran kaputt gegangen. Dein Bruder war echt sehr stark.“, meinte ich ehrfürchtig. „Ja, das war er…“,  hauchte der Junge. „Sag mal, du hast mir jetzt soviel von deinem Bruder, Bill, erzählt. Wie heißt du eigentlich?“, fragte ich. „Oh, ich heiße Tom.“, sagte er und gab mir die Schüssel wieder. Ich nickte. „Ok, Tom, ich komme morgen bestimmt wieder vorbei.“, lächelte ich ihn an und verließ den Käfig und schloss ihn sorgfältig wieder ab. Das schmutzige Geschirr brachte ich in die Hütte.

Kapitel 39: „Lass mich los!“

Der Junge war gegangen. Wie er hieß wusste ich nicht. Er kam mir bekannt vor, aber dann irgendwie auch nicht. Ich sah plötzlich jemanden kommen. „Na, den nehm’ ich doch.“, meinte ein Mann. Der Käfig wurde geöffnet und der Junge kam zu mir. Er hatte den Blick leicht gesenkt. Er bat mich, aufzustehen. Ich war leicht verwirrt. Was ging hier ab? „Der klaut dich als Sklave…“, wisperte der Junge und ich war geschockt. Ein Mann kam in den Käfig und packte mich fest am Arm. Ich sträubte mich. „Komm, Junge!“, meinte der Mann wirsch. „Sie tun ihm weh!“, kam es von dem Jungen. „Ach ja, was geht dich das was an?!“, keifte der Mann den Jungen an. „Lass mich los!“, keifte ich. Der Junge wurde von einem zweiten Mann ergriffen. Er wehrte sich. „Hilfe!“, kreischte er. „Lassen sie sofort die Jungen los!“, schrie ein Mann. Die beiden Männer ließen uns fallen und rannten weg, wurden jedoch gefasst. Der Junge neben mir hielt sich den Arm. „Was hast du?“, fragte ich. „Ach, nur aufgeschürft.“, meinte er und stand auf. „Papa, können wir hier nicht Wachen postieren?“, meinte er zu dem Mann, der die Männer so zusammen schrecken lassen hatte. „Sicher.“, meinte der und die beiden verschwanden. Was war denn jetzt bitte mit mir? Der Junge kam zurück. „Dir wird nichts passieren. Dafür wird mein Vater sorgen…“, meinte er und drehte sich wieder um. „Warte! Wie heißt du eigentlich?“, fragte ich. Er drehte sich wieder um. „Ich heiße Kay…“, sagte er leise und ging dann. Ah, Kay hieß er also.

Kapitel 40: Wieder von vorne?

Ich lag wach im Bett. Schon seit einigen Stunden wälzte ich mich von einer Seite auf die andere und konnte nicht einschlafen. Ich fühlte mich so einsam… Ich weiß auch nicht, warum, aber ich stand auf und tapste nach draußen zu dem Käfig. Der Wächter war gerade nicht da. Der hielt ja mal gute Wache… Ich öffnete die Käfigtüre und trat hinein.  Dann schloss ich sie von innen wieder ab und suchte mit meinem Blick den Käfig ab. Tom lag in einer Ecke zusammen gerollt auf dem Boden und schien zu schlafen. Ich tapste zu ihm hin und legte mich in seine Arme. Er zog mich enger an sich. Ich fühlte mich geborgen und gar nicht mehr einsam und schlief schnell ein.

Als ich aufwachte, war es noch nicht hell. Ich sah zu Tom, der noch schlief. Mein Blick blieb an seinen Lippen hängen. Eine ungeheure Anziehungskraft übte sich auf mich aus. Langsam näherte ich mich mit meinem Gesicht seinem. Nur noch wenige Millimeter trennten unsere Lippen. Plötzlich schlug Tom die Augen auf und ich erschrak und wollte zurück weichen, aber er legte eine Hand in meinen Nacken und zog mich zu sich. Als sich unsere Lippen sanft berührten, begann ein Feuerwerk durch meinen Bauch zu jagen, als wäre es Silvester. Ganz vorsichtig intensivierte Tom den Kuss und ich ging darauf ein. Als sich unsere Lippen nach schier endloser Zeit trennten, sah er mich an. „Du bist es…“, hauchte er und schlang seine Arme um mich. „Bill, ich habe Angst um dich gehabt, als du so fast von dem Schiff erwischt wurdest!“, sagte er fast schluchzend. „Ich bin dieser Bill? Oh mein Gott!“, meinte ich und hielt mir die Hand vor den Mund. Er nickte leicht. „Du musst es einfach sein.“, meinte er. Ich schmiegte mich enger an Tom. Er strich mir über den Rücken. „Fangen wir wieder von vorne an?“, fragte er leise. „Nein… Ich werde schon noch mein gesamtes Gedächtnis wieder erhalten… Jetzt, wo du da bist…“, meinte ich leise. Er gab mir einen Kuss auf die Stirn. „Wir schaffen das, wir beide, ja?“, meinte er leise. Ich nickte kaum merkbar und er lächelte.

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Brüder

1. Teil: Kapitel 1-10 ; Kapitel 11-20 ; Kapitel 21-30 ; Kapitel 31-40 ; Kapitel 41-43 (Ende)
2. Teil: Kapitel 1-10 ; Kapitel 11- Ende
3. Teil: Kapitel 1 ; Kapitel 2

Deep Inside

1. Teil: Kapitel 1- 8 (Ende)

Zusatz

FFs: Lebe die Sekunde ; Totgeliebt ; Instant Karma
Sonstiges: Gegen Fremdenfeindlichkeit ; Bill ; Tom
Links